Wenn Du Dich in Achtsamkeit übst…

…bist Du auch bereit, Dich von Fremdbestimmung und von Hilflosigkeit zu verabschieden?

Was ist überhaupt Achtsamkeit? Auch Mindfulness genannt, liegen die Ursprünge im Buddhismus. Auch ohne religiös zu sein kann es dich fokussierter und klarer machen, dafür sorgen, dass du weniger Stress und Druck erfährst und effizienter in dem wirst was du eigentlich willst.

Vor allem aber: es macht dich glücklicher.

Achtsamkeit ist vor allem die immer und immer wieder angewandte Fähigkeit, all das was in uns und ausserhalb von uns geschieht, bewusst wahr zu nehmen.

Das beginnt vor allem bei den Gewohnheiten und selbstverständlichen Handlungen, die wir so den Tag über verrichten. Das meiste passiert auf Autopilot. Das hat einerseits den riesigen Vorteil, dass unser Gehirn Energie spart. Aber auf der anderen Seite verrinnt unsere kostbare Zeit, ohne dass wir noch wirklich bemerken, was wir fühlen und was wir denken. Oftmals sogar, ohne zu bemerken was wir tun oder was in unserem Umfeld geschieht.

Das Gegenteil davon wäre, sich selbst und das Geschehen wach zu beobachten. Ich sehe den Schmetterling, das Auto neben mir oder meinen Nachbarn.

Zusammenfassend kann man sagen, dass sich dein Leben bei stetigem Training entspannt und produktiver gestalten wird. Fremdbestimmung und Hilflosigkeit haben damit immer weniger eine Chance.

Und ich kann bewusst fühlen, denken und bin mit allem verbunden. Sollte z.B. ein Gefühl aufsteigen, habe ich die Möglichkeit es zu spüren und nicht durch irgendeine Tätigkeit wieder weg zu drücken. Ich merke: «Oh, da ist Trauer.» Dann lasse ich sie zu und schaue sie mir an. Wo kommt sie her, was will sie mir sagen. Ich vermeide das Drama und dann vergeht sie vielleicht auch wieder.

Oder Angst. Wenn sie kommt, dann spüre ich hinein. Und versuche sie zu erkunden und aus dem Dunklen ins Licht zu holen. Oftmals verliert sie dadurch ihren Schrecken.

Durch Achtsamkeit können wir bestimmte Urteile, die wir selber über uns fällen, relativieren. Wenn ich sage: «Ich habe Angst» dann klingt das wie in Stein gemeisselt. Mächtig. Destruktiv.

Wenn ich aber achtsam bin und sage: «Ich spüre gerade eine gewisse Ängstlichkeit und weiss, dass sie wieder vergeht, dann verliert der Zustand an Macht, wird vergänglich, flüchtig. Und dann vergeht er auch schneller.

Ich kann mich im Zustand der Achtsamkeit präzise und besonnen entscheiden. Mein Fokus ist auf eine Sache ausgerichtet. Das Ziel, mein Wunsch, ist klar definiert. Ich kann meine Gedanken und meine Handlungen danach ausrichten.

Achtsam sein ist erst einmal eine geistige Grundhaltung, ein Zustand. Ich beobachte und nehme wahr. Im Hier und Jetzt. Ohne zu bewerten.
Was ist nun der Vorteil von Achtsamkeit? Na ja, wenn du bis hierher achtsam gelesen hast, dann kannst du dir die Frage eigentlich schon selbst beantworten 😉

Zusammenfassend kann man sagen, dass sich dein Leben bei stetigem Training entspannt und produktiver gestalten wird. Fremdbestimmung und Hilflosigkeit haben damit immer weniger eine Chance.

Das alles geschieht natürlich nicht von allein. Das darf man üben. Die Übungsmatte besteht aus verschiedenen Feldern: dein Körper, deine Gefühle, Gedanken und Impulse, deine Handlungen, deine Umgebung.

Ein sehr guter Einstieg ist definitiv Meditation. Und ansonsten gibt es natürlich zu jedem Bereich sehr gute Übungen auf die ich im Einzelnen bei meinem nächsten Artikel eingehen werde.

Was ist also nun der nächste Schritt, den du selber gehen solltest? Mache dir klar, dass Achtsamkeit buchstäblich dein Leben verändern kann. Und das wünsche ich dir von ganzem Herzen.

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